Wie Rauchen Panikattacken Angstzustände und Depressionen auslöst
Rauchen verursacht Angstzustände, Panikattacken & Depression
Posted on 18. Juli 2017 · Posted in Blog

Wie Rauchen Angstzustände, Panikattacken und Depressionen auslöst

Lungenkrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arterienverkalkung und Folgeerkrankungen: Rauchen ist gefährlich für den Körper und eine der Hauptursachen für einen frühen Tod. Doch kaum einer weiß, dass auch psychische Beschwerden wie Angstzustände, Panikattacken und Depressionen durch Rauchen gefördert werden. 

Ein paar Tassen Kaffee zum Wachbleiben, das Glas Wein oder die Flasche Bier zum Entspannen, Schokolade zum Film und dazu ein paar Zigaretten rauchen. Millionen Menschen greifen zu bekannten und weniger bekannten Nervengiften, um sich das Leben vermeintlich zu erleichtern. Es sind dieselben Substanzen, die Angstzustände, Panikattacken und sogar Depressionen auslösen, fördern und aufrechterhalten können: Medikamente, Drogen, Alkohol, industrieller Zucker, Koffein und ja, Tabak.

Die Psychologie kennt als eine Ursache für Angstzustände und Panikattacken die sogenannte substanzinduzierte Angst- und Panikstörung. Nachdem die Gifte der Zigarette in unseren Körper gelangt sind, kommt es zu Herz-Kreislauf-Veränderungen (entweder der Körper wird hochgepusht oder fährt herunter) und entsprechend veränderten Blutdruckwerten.

Die Vielzahl der Raucher haben einen zu hohen Blutdruck, da sich durch das Nikotin die Gefäße zusammenziehen und das Herz eine größere Leistung erbringen muss. Doch auch Arteriosklerose (Ablagerungen in den Gefäßen, die zu einer Verringerung des Gefäßdurchschitts führen) erhöht den Blutdruck. Gerade Rauchern mit einem hohen Blutdruck wird daher eingehend zu einer Raucherentwöhnung geraten. Einen niedrigen Blutdruck finden wir zudem eher bei Starkrauchern.

Die Vergiftung bringt außerdem einen Teufelskreis in Gang: Nikotin stimuliert Rezeptoren in unserem Gehirn und steigert zwar so die Leistungsfähigkeit, das Aufmerksamkeitsvermögen und die Konzentration. Doch es wird vermehrt Adrenalin (ein Stresshormon) ausgeschüttet, das den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Diese Stressreaktion löst das bekannte Fight-or-Flight-Syndrom (Angriff oder Flucht) aus und sorgt für Angst und/oder Panik und ihre Symptome.

Nikotin beschleunigt zudem unseren Herzschlag. Langfristig löst das, in Verbindung mit einem veränderten Blutdruck, eine Sauerstoffunterversorgung aus. Die Folgen:

  • Herzrasen
  • Herzstolpern
  • Atemnot
  • Schmerzen in der Brust
  • der Kloß im Hals
  • Schwindel
  • weiche Knie
  • Verlust des Gleichgewichts
  • u. v. m.

Unser Gehirn reagiert auf das Nikotin und die körperlichen Auswirkungen mit innerer Unruhe, Angst und/oder Panikattacken.

 

Falsches Glück: Wie Rauchen Glückshormone reduziert und Depressionen fördert

Häufig greifen auch Menschen, die unter Depressionen leiden, zur Zigarette, um eine kurzzeitige Verbesserung ihrer Stimmung zu erzielen. Denn Nikotin beeinflusst die sogenannten Acetylcholin-Rezeptoren im Gehirn, die wesentlich an der Bildung von Dopamin, ein Glückshormon, beteiligt sind. Das erklärt die Wohlfühl-Gefühle beim Rauchen einer Zigarette. Auch das Belohnungssystem im Gehirn wird durch kleinste Mengen Nikotin beeinflusst und bewirkt, dass Dopamin ausgeschüttet wird. Viele depressive Raucher rauchen daher, um diese Stimmungsaufhellung beizubehalten und so ihre Symptome zu lindern.

Doch langfristig verursacht Nikotin vor allem eine Störung im Serotonin-Speicher. Serotonin (ein weiteres Glückshormon) ist ein wichtiger Neurotransmitter. Der Körper bildet es, um unsere Schlaf- und Wachphasen, Körpertemperatur, unseren Appetit und unser Schmerzempfinden zu steuern. Ein durch Rauchen bewirkter Serotinmangel aber beeinträchtigt das psychische Wohlbefinden noch zusätzlich und verstärkt die Symptome einer Depression. Denn ist die Konzentration von Serotonin im Körper zu gering, sind wir schlecht gelaunt, überängstlich oder sogar depressiv.

Das kann sich durch verschiedene Symptome zeigen:

  • plötzlicher Leistungsabfall
  • erhebliche Müdigkeit
  • starke innere Unruhe
  • Ansteigen der Sorgen
  • überstarke Angst

All das sind Konsequenzen eines direkten Serotoninmangels.

Besonders in stressigen oder psychisch belastenden Situationen braucht unser Körper jedoch vermehrt Sauerstoff. Beim Rauchen nur einer Zigarette versorgen wir das Gehirn und die Organe aber mit zu wenig Sauerstoff und dafür zu viel Kohlenmonoxid. Die bereits erwähnten Gefäßverengungen sowie mangelnde Konzentration sind nur zwei Folgen. Diese stehen aber im direkten Zusammenhang mit Schlafstörungen, die sich u. a. in der bekannten Tagesmüdigkeit äußern und langfristig unsere Stressresistenz und emotionale Widerstandsfähigkeit drastisch reduzieren.

 

Nichtraucher werden? Wieso eine Raucherentwöhnung eine gute Entscheidung ist

Wie wir gesehen haben, setzen wir uns bewusst Folgekrankheiten und psychischen Beschwerden aus, wenn wir das Nervengift Nikotin regelmäßig zu uns nehmen. Unser Körper wird als Konsequenz durch Rauchen immer weniger stressresistent, leistungsfähig und weniger resilient gegen die Stürme des Lebens und den alltäglichen Stress.

Als ehemaliger Raucher kenne ich die Bedenken und Ängste meiner KlientInnen gut. Die Entscheidung, mit dem Rauchen aufzuhören, scheint vor allem deshalb schwierig zu sein, weil sie getroffen werden muss. Wir müssen uns bewusst entschließen, das Rauchen zugunsten eines gesteigerten Wohlgefühls aus psychischer und körperlicher Gesundheit loszulassen.

„Aber was ist, wenn ich es nicht schaffe?“ fragen sich viele Raucher.

Kein Raucherentwöhnungs-Programm kann eine lebenslange Nichtraucher-Garantie bieten. Da ich die Bedenken meiner KlientInnen kenne, entwickelte ich ein mein heute stark nachgefragtes und weltweit einzigartiges Angebot:

 

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Jojo Weiß
Hypnosetherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie
joweissco Hypnose Berlin
Kaiserin-Augusta-Str. 68
12103 Berlin
Kontakt via E-Mail
Tel: 030 9235 9176